08. Oktober – 31. Dezember 2026
fragil, Leipzig

08. Oktober bis 31. Dezember 2026
fragil
BBK Leipzig
Galerie hochdruckpartner, Leipzig

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fragil

Mit dem Projekt „fragil“ initiiert der Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler Leipzig e. V. ein interdisziplinäres Kooperationsvorhaben an der Schnittstelle von bildender Kunst, Komposition und digitaler Klangkunst. Elf bildende Künstler:innen arbeiten dabei mit vier Komponist:innen des Musik Projekt Sachsen e. V. sowie drei Musiker:innen der Fachklassen Digitale Klangkunst / Digitale Musikpraxis der Musikschule Neue Musik Leipzig zusammen.
Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass vieles, was lange als stabil galt, zunehmend brüchig erscheint: gesellschaftliche und demokratische Grundwerte, Frieden, Umwelt, Natur oder auch technologische Systeme. Diese Fragilität ist nicht nur auf gesellschaftlicher Ebene spürbar, sondern prägt auch individuelle Erfahrungen. Das Projekt nimmt diese Wahrnehmung auf und fragt danach, wie Übergänge von Stabilität zu Instabilität entstehen: Was erscheint auf der persönlichen Ebene fragil, wo liegen Kipppunkte? Wo verlaufen Bruchlinien? Und wie lassen sich diese Prozesse künstlerisch sichtbar und hörbar machen?
Ergänzend findet ein „Kultur macht stark“-Projekt (kulturelle Bildung) mit dem Titel „Un-Zerreißbar“ im Haus Steinstraße mit Kindern und Jugendlichen statt.
Neben der künstlerischen Dimension verfolgt das Projekt ein soziales Anliegen: Erlöse aus Spendenaktionen werden für die Anschaffung sogenannter Sheltersuits verwendet – wetterfeste Schutzkleidung für obdachlose Menschen in Leipzig. Die Verteilung erfolgt in Kooperation mit der niederländischen Sheltersuit Foundation sowie mit Partnern vor Ort in Leipzig.

mehr Informationen auf der Website des Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler Leipzig e. V.
https://bbkl.org/fragil/

Termine

8.10.2026 – Konzert und Vernissage
18 Uhr Konzert mit dem Ensemble El Perro Andaluz, (Karten an der Abendkasse), Kompositionen von Diana Cemeryte, Carsten Hennig, Christian FP Kram, Knut Müller
19 Uhr Vernissage // Neue Musik
19:45 Uhr Vernissage // 4 D Projektort
Performance von Yvonne Buchheim und Maxi Richter
// Ort: Kulturhof Gohlis, Konzertsaal, Neue Musik Leipzig, 4D Projektort des BBK Leipzig e. V., Eisenacher Straße 72, 04155 Leipzig

22.10.2026 – Performance
18 Uhr Performance Forest in Peace von Andreas Schröder
mit dem Ensemble für Zeitgenössische Musik von der Neuen Musik Leipzig
// Ort: Konzertsaal, Neue Musik Leipzig, Eisenacher Straße 72, 04155 Leipzig

12.11.2026 – Filmvorführung und Gespräch
19 Uhr Film und Gespräch  „Leben und Sterben auf der Straße“ (mit Regisseur Daniel Tautz). Präsentation und Ausstellung von Sheltersuits
// Ort: Zeitgeschichtliches Forum, Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig

20.11.2026 – Vernissage und Konzert
19 Uhr Konzert mit dem Ensemble El Perro Andaluz (Karten an der Abendkasse), Kompositionen von Diana Cemeryte, Carsten Hennig, Christian FP Kram, Knut Müller
20 Uhr Vernissage
// Ort: hochdruckpartner Galerie+Werkstatt GbR, Lützner Straße 85, 04177 Leipzig

28./29.11.2026 – Adventsmarkt
Adventsmarkt Kulturhof Gohlis mit Spendenaktion und Präsentation eines Sheltersuits
// Ort: Kulturhof Gohlis, Eisenacher Straße 72, 04155 Leipzig

Teilnehmende Künstler:innen

Bildende Kunst
Yvonne Buchheim
Sinje Faby
Leon Friederichs
Fabian Heublein
Matthias Lehmann
Felix Lorenz
Marianne Nagel
Maxi Richter
Silvia Rümmler
Andreas Schröder
Fabian Schwitter
Julia Weck

Bildende Kunst
Diana Cemeryte
Carsten Hennig
Christian FP Kram
Knut Müller

Digitale Klangkunst
Robert Grondzil
Fiona Kurpicz
Maxi Richter

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23. Januar – 27. Februar 2025
„downtown”, Leipzig

downtown
23. Januar bis 27. Februar 2025

Städte sind Orte versammelter Heterogenität. Und als ob sich alles nach außen kehren muss, was sich in ihnen an Lebensformen bildet und hält, werden in den öffentlichen Räumen unserer Städte all die Widersprüche und Bedrängungen zwischen ihren Bewohnern sichtbar. Das Aufeinanderstoßen unterschiedlichster Handlungsintensitäten, Lebensentwürfe und Schicksalswege lässt keine Bruchlinie im Verborgenen. Das Flirrende und Unstete der Städte erweckt den Eindruck, als ob sich Integration und Segregation geradezu überlagern, als ob die Zuschreibung städtischer Areale wie auch von Verhaltensmustern immer unsicherer werden, als ob sich die Kulturen und Milieus frei vermischen. Aber das ist nur ein oberflächlicher Blick, der übersieht, wie sich in Städten immer wieder von Neuem Hierarchien bilden und durchsetzen. Das Wegstoßen, Ausscheiden, Abschieben ist weiter im Gange.

Eröffnung
23. Januar 2025, um 19 Uhr

Es sprechen
Janine Pößneck und Annegret Haase
vom Department Stadt- und Umweltsoziologie,
Helmholtz-Zentrum für Umwerltforschung – UFZ.

Galerie W182
Wurzner Straße 182
04318 Leipzig

Öffnungszeiten
Donnerstag – Samstag: 16:00 – 19:00 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten ist ein Besuch der Ausstellung nach Vereinbarung möglich.

Der Eintritt ist frei.

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24. April – 11. Mai 2024
„Dann macht halt alles dicht“, Kunstverein gegenwart, Leipzig

Dann macht halt alles dicht
24. April bis 11. Mai 2024

Vernissage: 26. April 2024
Noch Besser Leben
Merseburger Str. 25
04229 Leipzig

Öffnungszeiten der Ausstellung zu den Öffnungszeiten des NBL (ab 19 Uhr)


26. April
Vernissage (18 Uhr) 
Konzert DIENSTHUND (Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr)

2. Mai
Workshop „Projektplanung und freie Szene“
Workshopleitung: Tatjana Heinrich, Evelina Rapti-Stavrou

5. Mai
Podiumsdiskussion (17 Uhr)
Moderation: Marcus Beer, Evelina Rapti-Stavrou

30. April. und 7. Mai
Barabend (ab 19 Uhr)

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28. September 2023 – 13. Januar 2024
„Künstler:in und Stadt – Stadtwandeln​“, Mädler Art Forum, Leipzig

Künstler:in und Stadt – Stadtwandeln
Anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Städtepartnerschaft Leipzig-Krakau“
28. September 2023 bis 13. Januar 2024

BBKL-MAF23-DIN-LANG-E2

Vernissage // 28.09.2023 um 18 Uhr

Ausstellungslaufzeit // 29.09.2023 -13.01.2024

Ort // Mädler Passage, Aufgang B, 1. Etage Grimmaische Straße 2-4, 04109 Leipzig

Öffnungszeiten // Mi–Sa 14–18 Uhr

Malereien, Druckgrafiken, Fotografien und Reliefs von 15 Künstler:innen aus Leipzig und Krakau zeigen das bildnerische Erleben von Stadt und interpretieren dabei ein sich stetig wandelndes Verhältnis ausunterschiedlichen Perspektiven:Wie verorten sich Künstler:innen in ihrer Stadt, wie in ihrer räumlichen oder ökologischen Dimension, wie in der Stadtgesellschaft und wie wirken diese zurück? Wie wandeln sich Städte – auch durch die Arbeit der Künstler:innen?Gezeigt werden Werke von Harald Alff, Axel Bertram, Bożena Boba-Dyga, Barbara Burck, Carsten Busse, Alexander Gutsche, Fabian Heublein, Krysztof Kiwerski, Anna Maria Kursawe, Malgorzata Markiewicz, Edyta Masior, Franziska Neubert, Pavel Sergunin, Wiebke Rahn, Wolfgang Smy.

Begleitprogramm
Am 26.10.2023 findet im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig eine Podiumsdiskussion zum Thema „Künstler:in und Stadt – Ateliers in Leipzig? Wandel der Stadtlandschaft und Auswirkungen auf künstlerische Arbeit“ mit zahlreichen Diskutant:innen aus Politik, Kunst und Wissenschaft statt.

Weitere ausstellungsbegleitende Veranstaltungen sind in Planung.

Die Ausstellung wird gefördert von der Stadt Leipzig/Kulturamt, dem Referat für Internationale Zusammenarbeit Leipzig, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem Fördekreis des BBK Leipzig e.V. und der Stadema Stiftung.

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17. November 2023
„DAS TAPETENWERK TEILT 11.0​“, Leipzig

DAS TAPETENWERK TEILT
Karitative Kunstauktion

Freitag, 17. November 2023
Halle C01 im Tapetenwerk
Lützner Strasse 91, 04177 Leipzig

ab 17:00 Uhr
Ausstellung der Auktionsobjekte

ab 19:00 Uhr
Kunstauktion

DAS TAPETENWERK TEILT steht auch mit der inzwischen elften karitativen DTT-Kunstauktion 2023 unter der Schirmherrschaft von Ayleena Jung, der Frau des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig, welche die Auktion persönlich eröffnen wird. 

Auktionskatalog als Bildergalerie mit Informationen zu den KünstlerInnen online! >>> klick hier!

15. Juni – 16. Juli 2023
„Graffiti“, Galerie W182, Leipzig

Graffiti
15. Juni bis 16. Juli 2023

Isakov, Fotografie, 75×50, 2018

Galerie W182
Wurzner Str. 182
04318 Leipzig

Vernissage
15. Juni, um 19:30 Uhr

Öffnungszeiten
Donnerstag bis Samstag von 16 bis 19 Uhr
und nach Vereinbarung unter

Nichts ändert sich so schnell wie die Arbeitswelten. Unablässig drängt auch hier die Peripherie ins Zentrum. In den Grauzonen des Illegitimen entstehen die Tätigkeiten, die sich über kurz oder lang durch ästhetische Anerkennung und Identifikation zu neuen pulsierenden Geschäftsfeldern wandeln. Diesen Gang von den Rändern zur Mitte ist für die Graffitikunst bezeichnend. Noch gibt es die nächtlichen Aktionen an Gebäuden und S-Bahnen, doch längst schon hat sich die Bildsprache des Graffiti in Kunst, Mode und Werbung etabliert. Vielen Szenekünstlern haben sich Zugänge zu öffentlicher baubezogener Gestaltung eröffnet, der Wandel ist im Gange und damit auch die Veränderungen im Habitus der Graffitikünstler. Im Übergang scheint ihnen beides eingeschrieben zu sein: kriminalisierte Sprayaktion wie anerkanntes Künstlertum.

www.fabianheublein.de/graffiti

www.galeriew182.de

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24. Mai – 14. Juni 2023
„Voilà: Polyphon“, Baumwollspinnerei, Leipzig

Voilà: Polyphon.
Mitgliederausstellung des BBK Leipzig 2023
24. Mai bis 14. Juni 2023

Vernissage und Sommerfest // 23.05.23, 19 Uhr

Schirmherrschaft und Grußwort // Barbara Klepsch,
Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus

Laufzeit // 24.05. – 14.06.23

Öffnungszeiten // Mittwoch bis Samstag, 14 bis 18 Uhr

Ort // Werkschau I Halle 12, Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig

Ausstellungsteilnehmer:innen
Lorenzo Aceto, Harald Alff, Karl Anton, Heidi Baudrich, Christina Baumann, Axel Bertram, Saskia Beuchel, Irene Beyer-Stange, Claudia Biehne, Roland Borchers, Gunter Böttger, Barbara Burck, Frank Degelow, Marc Dettmann, Lauriane Dine, Alessandra Donnarumma, Dagmar Dossin, Ingo Duderstedt, Wolfram Ebersbach, Otto Eberhard Eichhorn, Michael Emig, Sinje Faby, Thomas Fiebig, Gabriela Francik, Torsten Freche, Corinna Petra Friedrich, Philipp Fritzsche, Clemens Gerstenberger, Dietrich Gnüchtel, Christl Maria Göthner, Hassan Haddad, Tilmann Haffke, Cornelia Hammans, Ute Haring, Ute Hellriegel, Wolfgang Henne, Martin Hermeling, Fabian Heublein, Madeleine Heublein, Anja Heymann, Ines Hildur, Rosa Maria Hille, Lutz Hirschmann, Susann Hoch, Astrid Homuth, Margret Hoppe, Rainer Jacob, Julienne Jattiot, Horst Kabitzsch, Fumi Kato, Anna Kautenburger, Anna M. Kempe, Irene Kiele, Hartmut Kiewert, Michael Kirsch, Caroline Kober, Lucy König, Beate Körner, Elena Kozlova, Reinhard Krehl, Kerstin Krieg, Katrin Kunert, Mandy Kunze, Anna-Maria Kursawe, Antje Lindner, Sophie Lindner, Peter Paul Lorenz, Barbara Mäder-Ruff, Stephanie Marx, Emanuel Mathias, Petra Natascha Mehler, Roland Meinel, Eckart Meisel, Thomas Meisel, Andrea Meng, Marian Metulczki, Franziska Möbius, Margarita Montgomery, Knut Müller, Marianne Nagel, Lutz Naumann-Herbert, Franziska Neubert, Marcel Noack, Ursula Nollau, Petra Ottkowski, Peter Padubrin-Thomys, Diego Palacios, Robert Pasitka, Sarka Prusak, Marko Raffler, Wibke Rahn, Zohir Rekkab, Nadine Respondek, Dirk Richter, Marianne M. Richter, Roland R. Richter, Tobias Rost, Gabriela Roth-Budig, Sylvia Rudolph, Clara S. Rueprich, Catherine Sanke, Heike Schmidt-Duderstedt, Silas Schmidt von Wymeringhausen, Mario Schott, Sandra Schubert, Erik Seidel, Gabriele Sperlich, Ingrid Sperrle, Benjamin Springer, Otto Berndt Steffen, Ellen Steger, Jürgen Strege, Frank Tangermann, Angela Viain, Andrey Vrady, Horst Wagner, Peter Walther, Petra Watzlawik, Andreas Weißgerber, Susanne Werdin, Christiane Werner, Roland Wetzel, Gerhard Wichler, Peter Wuttke, Hael Yxxs, Joachim Zetzsche, Grit-Ute Zille, Constanze Zorn

www.bbkl.org

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11. – 24. Juli 2022
„Bet Olam“, Ariowitsch-Haus, Leipzig

Haus der Ewigkeit – BET OLAM
Der Neue Israelitische Friedhof zu Leipzig
11. bis 24. Juli 2022

Ariowitsch-Haus
Hinrichsenstraße 14
04105 Leipzig

Der Neue Israelitische Friedhof ist sowohl ein herausragender als auch ein sen-
sibler Erinnerungsort für die Existenz der Leipziger jüdischen Großgemeinde
in der Weimarer Republik und für ihre Vernichtung im Nationalsozialismus. Er
spiegelt jüdisches Leben in der DDR wider und veranschaulicht eine Renaissance
jüdischen Lebens seit den 1990er Jahren durch die Migration von Jüdinnen und
Juden aus der früheren Sowjetunion. Die sterblichen Überreste des ersten jü-
dischen Friedhofes im Johannistal an der Stephanstraße sind 1937 hierher über-
führt worden. Die bei der Sanierung der Universitätsbibliothek Albertina 1998
gefundenen Fragmente von neun Thorarollen wurden hier beerdigt. Der Friedhof
birgt viele Geschichten in sich, die erzählt werden möchten. Diese Ausstellung
ist ein erster Schritt zu seiner Verankerung in die städtische Erinnerungskultur.

Veranstalter: Ariowitsch-Haus e. V.
Eintritt frei (Salon)
Die Ausstellung ist immer Montag-Donnerstag von 9-18 Uhr bei freier Raumka-
pazität und Sonntags zu den Veranstaltungen geöffnet.

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